
Die Sammlungen, die sich lohnen
Fünf Adressen, die sich in der Ausrichtung unterscheiden:
- Awwwards: täglich ausgezeichnete Seiten, technisch ambitioniert, oft überladen
- CSS Design Awards: ähnlich, mit nachvollziehbarer Bewertung nach Kriterien
- Siteinspire: nach Stil und Branche filterbar, ruhiger und praxisnäher
- Godly: kuratiert, wenige Einträge, dafür durchweg brauchbar
- Land-book: speziell Landingpages, gut für Aufbau und Textstruktur
Seiten, die wir selbst gebaut haben, zeigen wir unter Projekte.
Was gute Seiten gemeinsam haben
Wenn man dreißig ausgezeichnete Seiten hintereinander ansieht, fällt auf, wie wenig davon mit Effekten zu tun hat.
Es ist immer dasselbe: Sie laden schnell. Sie haben eine klare Blickführung, man weiß sofort, wo man hinschauen soll. Sie nutzen viel Weißraum, statt jede Fläche zu füllen. Sie verwenden zwei Schriftarten, nicht fünf. Und Bewegung passiert dort, wo sie etwas zeigt, nicht überall gleichzeitig. Farben und Schriften, die zusammenpassen, entstehen im Corporate Design.
Kostenloser Webdesign-Entwurf für Ihren Betrieb in Ihrer Region
Sie müssen keine Katze im Sack kaufen. Wir bauen Ihnen einen Entwurf Ihrer neuen Website, und Sie sehen sich das Ergebnis in Ruhe an, bevor Sie irgendetwas entscheiden. Gefällt er Ihnen nicht, war es das, und Sie haben nichts bezahlt.
- Entwurf Ihrer neuen Website, gebaut von Hand statt aus dem Baukasten
- Erst ansehen, dann entscheiden, ohne Verkaufsgespräch
- Texte und Bilder liefern wir, wenn Sie keine haben
Der Entwurf ist kostenlos. Geht die Seite online, beginnt der technische Betrieb mit 12 Monaten Laufzeit. Alle Bedingungen stehen auf der Seite Kostenlose Webseite.

Was sich auf eine Firmenseite übertragen lässt
Preisgekrönte Seiten kommen meist von Modemarken, Agenturen oder Technologiefirmen mit sechsstelligen Budgets. Deren Aufbau eins zu eins zu kopieren, geht schief. Diese vier Dinge funktionieren aber auch bei einem Tischlerbetrieb aus Friesland:
- Große, ruhige Flächen statt vollgestopfter Startseiten
- Eine einzige klare Handlungsaufforderung pro Abschnitt
- Echte Fotos vom eigenen Betrieb in guter Qualität
- Zwei Schriften, drei Farben, konsequent durchgehalten
So gehen wir auch im eigenen Webdesign vor: erst der Zweck, dann der Aufbau, dann das Aussehen.
Wo Preisträgerseiten scheitern
Ein Teil der ausgezeichneten Seiten lädt spürbar lange, weil aufwendige Animationen im Hintergrund laufen. Für eine Modemarke, deren Besucher aus Neugier kommen, geht das. Für einen Betrieb, bei dem jemand mit einem kaputten Heizkessel nach einer Telefonnummer sucht, ist es die schlechteste denkbare Entscheidung. Warum die Ladezeit so viel ausmacht, erklärt das Glossar.
Der zweite Schwachpunkt ist Bedienbarkeit. Preisgekrönte Seiten scheitern regelmäßig an Grundlagen: Kontraste, die man bei Sonnenlicht nicht lesen kann, Menüs, die nur bei Mausbewegung erscheinen, Text in Bilddateien. Was einen Preis gewinnt, muss nicht für alle nutzbar sein. Worauf es dabei ankommt, steht unter Barrierefreiheit.
Ein besserer Maßstab als Preise
Schauen Sie sich Seiten von Betrieben Ihrer Größe an, in Ihrer Branche, in einer anderen Region. Also nicht bei der lokalen Konkurrenz, sondern zweihundert Kilometer weiter, wo niemand um dieselben Kunden ringt.
Prüfen Sie dabei drei Dinge: Wie schnell finden Sie die Telefonnummer? Verstehen Sie in zehn Sekunden, was der Betrieb macht? Und würden Sie dort anrufen? Das sagt mehr über brauchbare Gestaltung aus als jede Auszeichnung. Eine Liste mit weiteren Prüfpunkten steht unter Responsive Webdesign.
