Nordseehelden

Wo finde ich günstige Domains?

Günstige Domains bekommen Sie bei jedem etablierten deutschen Anbieter; ein Vergleich von elf Anbietern zeigt für .de eine Spanne von rund 5 bis 17 Euro im Jahr. Der Unterschied zwischen gut und schlecht liegt nicht im Preis, sondern in den Bedingungen: Verlängerung, Umzug und die Frage nach dem Inhaber.

Günstige Domains finden: Liste mit Domainendungen und Preisen auf einem Laptop, daneben ein Notizblock

Der Satz, der Ihnen die Suche erspart

Der beworbene Domainpreis ist fast nie der Preis, den Sie dauerhaft zahlen. Angebotspreise für .de beginnen bei etwa 60 Cent im ersten Jahr, die Regelpreise danach liegen bei rund 5 bis 19 Euro. In einem geprüften Fall war der Verlängerungspreis das Zwanzigfache des Angebotspreises. Die Beispiele stehen unter Domain-Kosten pro Jahr.

Wer nach der günstigsten Domain sucht, sortiert deshalb nach der falschen Spalte. Sortieren Sie nach dem Verlängerungspreis, dann ist die Liste in einer Minute abgearbeitet.

Warum der Preis kaum eine Rolle spielt

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter im Vergleich liegen etwa zwölf Euro im Jahr, also ein Euro im Monat. Für diesen Betrag lohnt es sich nicht, zu einem Anbieter zu gehen, bei dem Sie im Problemfall niemanden erreichen.

Rechnen Sie stattdessen nach, was Sie eine gesperrte Domain kosten würde. Eine Adresse, die auf Fahrzeugen, Visitenkarten und im Google-Unternehmensprofil steht, ist mehr wert als die Ersparnis.

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Die drei Punkte, die zählen

Bevor Sie bestellen, prüfen Sie diese drei Angaben in der Preisliste und in den Bedingungen:

  • Verlängerungspreis ab dem zweiten Jahr, nicht der Aktionspreis
  • Ob ein Umzug zu einem anderen Anbieter kostenlos und ohne Wartezeit möglich ist
  • Ob Sie selbst als Inhaber eingetragen werden

Den dritten Punkt sollten Sie auch jeder Agentur vorlegen, die Ihre Seite baut. Weitere Prüfpunkte stehen unter Internetagentur: Leistungen, Kosten, Auswahl.

Der Ein-Euro-Einstieg

Sehr niedrige Einstiegspreise sind nicht unseriös, aber sie sind eine Werbemaßnahme. Der Anbieter rechnet damit, dass Sie bleiben. Das dürfen Sie einkalkulieren: Nehmen Sie das günstige erste Jahr mit, notieren Sie sich den Verlängerungspreis im Kalender und entscheiden Sie dann neu.

Rechnen Sie sonst einfach zwei Jahre statt eines. Ein Anbieter ohne jedes Lockangebot verlangt für .com durchgehend 12,99 Euro im Jahr, über zwei Jahre also 25,98 Euro. Ein Anbieter mit 84 Cent im ersten Jahr und 26,28 Euro danach kommt auf 27,12 Euro. Das spektakulärere Angebot ist am Ende das teurere.

Unangenehm wird es nur, wenn der Aktionspreis an ein Hostingpaket mit Laufzeit gekoppelt ist. Dann kaufen Sie keine günstige Domain, sondern einen Vertrag.

Domain und Hosting beim selben Anbieter?

Bequemer ist es zusammen, unabhängiger getrennt. Wer die Domain bei einem eigenen Anbieter führt, kann den Server wechseln, ohne die Adresse anzufassen, und bleibt erreichbar, wenn beim Hoster etwas schiefgeht.

Für die meisten kleinen Betriebe ist das eine Frage der Bequemlichkeit und keine Grundsatzentscheidung. Wichtig ist nur, dass Sie die Zugangsdaten zur Domainverwaltung selbst besitzen. Was Hosting darüber hinaus kostet, steht unter Website-Kosten pro Monat.

Wenn der Wunschname vergeben ist

Für bereits registrierte Namen gibt es keine Preisliste, da verhandelt man mit dem Inhaber. Meistens ist die bessere Antwort ein anderer Name: Firmenname plus Ort, Firmenname plus Leistung, oder eine kürzere Schreibweise.

Für die Suche ist der Name weniger wichtig, als viele denken. Ein Suchbegriff in der Adresse bringt heute kaum noch Vorteile. Wichtiger ist, dass man den Namen am Telefon buchstabieren kann, ohne dreimal nachzufragen. Wie es nach der Domain weitergeht, beschreibt Website erstellen als Anfänger.

Häufige Fragen

Wo bekomme ich eine günstige Domain?

Bei jedem etablierten deutschen Anbieter. Für .de liegen die Regelpreise laut einem Vergleich von elf Anbietern bei rund 5 bis 17 Euro im Jahr. Vergleichen Sie den Verlängerungspreis, nicht den Aktionspreis.

Worauf muss ich bei einer günstigen Domain achten?

Auf drei Punkte: den Verlängerungspreis ab dem zweiten Jahr, einen kostenlosen Umzug zu einem anderen Anbieter und darauf, dass Sie selbst als Inhaber eingetragen sind.

Bringt ein Suchbegriff in der Domain bessere Rankings?

Heute kaum noch. Wichtiger ist ein kurzer Name, den man am Telefon buchstabieren kann, etwa Firmenname oder Firmenname plus Ort.

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