Nordseehelden

Website erstellen als Anfänger

In acht Schritten: Ziel festlegen, Domain sichern, Baukasten wählen, Struktur planen, Texte schreiben, Bilder besorgen, Rechtstexte einbauen, veröffentlichen. Rechnen Sie mit 20 bis 40 Stunden über vier bis sechs Wochen und 100 bis 300 Euro im ersten Jahr.

Website erstellen als Anfänger: Schreibtisch mit Notizbuch voller Schritte, Smartphone-Fotos und Laptop mit Baukasten

1. Klären, wofür die Seite da ist

Vor jeder Technikentscheidung: Was soll passieren, wenn jemand die Seite besucht? Anrufen, ein Formular abschicken, in den Laden kommen, eine Speisekarte lesen. Nur eine Hauptsache, nicht vier.

Wer diesen Schritt überspringt, baut eine Seite, die alles ein bisschen macht und nichts richtig. Das ist der häufigste Grund, warum Anfängerseiten am Ende niemandem nützen. Welche Art von Seite zu welchem Zweck passt, zeigt Arten von Webseiten.

2. Domain sichern

5 bis 20 Euro im Jahr bei einem Anbieter wie Netcup, IONOS oder Namecheap. Nehmen Sie Firmenname oder Firmenname plus Ort, kurz, ohne Bindestriche, mit .de am Ende. Warum der Preis im zweiten Jahr zählt, steht unter Domain-Kosten pro Jahr.

Wichtig: Registrieren Sie die Domain selbst und auf Ihren Namen. Wenn später jemand die Seite baut, geben Sie ihm Zugang. Domains, die auf den Dienstleister laufen, sind der Klassiker unter den Streitfällen.

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Sie müssen keine Katze im Sack kaufen. Wir bauen Ihnen einen Entwurf Ihrer neuen Website, und Sie sehen sich das Ergebnis in Ruhe an, bevor Sie irgendetwas entscheiden. Gefällt er Ihnen nicht, war es das, und Sie haben nichts bezahlt.

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3. Werkzeug wählen

Für Anfänger kommen praktisch drei Wege infrage:

  • Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace): 10 bis 40 Euro monatlich, schnellster Start, wenigste Freiheit. Die Anbieter im Vergleich unter Jimdo oder Wix?
  • WordPress bei einem Anbieter mit Vorinstallation: mehr Möglichkeiten, aber Sie sind für Updates und Sicherheit zuständig
  • Ein schlanker Einseiten-Baukasten wie Carrd: unter 20 Euro im Jahr, reicht für eine einzelne Seite

4. Struktur aufschreiben, bevor Sie etwas anklicken

Auf Papier oder in einem Dokument: Welche Seiten soll es geben, was steht auf jeder, was ist das Menü. Fünf bis acht Seiten reichen für den Anfang. Was dabei nicht fehlen darf, steht unter Was muss auf eine Homepage?

Eine eigene Seite je Leistung ist der Punkt, an dem Anfängerseiten sich von brauchbaren unterscheiden. Eine Sammelseite „Unsere Leistungen“ mit sechs Absätzen wird von Google für keine einzelne Leistung gefunden.

5. Texte schreiben, in einem Textdokument

Der aufwendigste Schritt, deshalb getrennt von der Gestaltung. Schreiben Sie so, wie Sie einem Kunden am Telefon antworten würden. Keine Formulierungen wie „Wir bieten Ihnen ein umfassendes Leistungsspektrum“. Schreiben Sie, was Sie machen.

Ungefährer Umfang: Startseite 300 bis 500 Wörter, jede Leistungsseite 400 bis 800. Weniger wirkt unfertig, mehr liest bei einer Handwerkerseite kaum jemand.

6. Bilder besorgen

Eigene Fotos schlagen jedes Stockbild. Ein Handy von 2022 oder neuer reicht dafür aus. Fotografieren Sie bei Tageslicht, machen Sie zehnmal so viele Bilder wie Sie brauchen, und nehmen Sie Ihre Werkstatt, Ihre Arbeit, Ihre Leute.

Verkleinern Sie die Dateien vor dem Hochladen auf maximal 1.920 Pixel Breite. Ein unbearbeitetes Handyfoto hat schnell 5 Megabyte, und fünf davon auf einer Seite bedeuten Ladezeiten, bei denen Besucher abspringen. Jedes Bild braucht außerdem einen Alt-Text, der beschreibt, was zu sehen ist.

Nie Bilder aus der Google-Bildersuche. Das ist der kürzeste Weg zu einer vierstelligen Abmahnung.

7. Rechtstexte einbauen

Impressum und Datenschutzerklärung, verlinkt im Fußbereich, von jeder Seite erreichbar. Generatoren wie der von eRecht24 oder der IT-Recht-Kanzlei liefern eine brauchbare Grundlage.

Prüfen Sie danach zwei Dinge selbst: Steht in der Datenschutzerklärung wirklich alles, was Sie einsetzen (Kontaktformular, Karte, Analysewerkzeug)? Und werden Schriften vom eigenen Server geladen statt von Google? Diese beiden Punkte verursachen viele Abmahnungen. Mehr dazu unter Rechtssichere Website.

8. Veröffentlichen und bei Google anmelden

Vor dem Livegang: Seite auf dem eigenen Handy öffnen, jeden Link anklicken, das Kontaktformular einmal absenden und prüfen, ob die Mail ankommt. Klingt banal, ist der häufigste Fehler beim Start.

Danach: Google Search Console einrichten und die Adresse eintragen. Und ein Google-Unternehmensprofil anlegen, falls Sie noch keins haben. Für lokale Betriebe bringt das Profil oft mehr Anfragen als die Website selbst.

Was Sie erwarten können und was nicht

Nach vier bis sechs Wochen steht eine Seite, die Ihren Betrieb sauber darstellt und auf die Sie in Angeboten und auf Visitenkarten verweisen können. Das ist ein echter Gewinn.

Was in dieser Zeit nicht passiert: Anfragen über Google. Eine neue Domain braucht Monate, bis sie in den Ergebnissen auftaucht, und für umkämpfte Suchbegriffe reicht eine Anfängerseite selten. Wer schnell Anfragen braucht, ist mit einem gepflegten Google-Unternehmensprofil besser bedient als mit der Website, oder lässt die Seite von Anfang an auf Suchmaschinenoptimierung auslegen.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich als Anfänger eine Website?

In acht Schritten: Ziel festlegen, Domain sichern, Baukasten wählen, Struktur planen, Texte schreiben, Bilder besorgen, Rechtstexte einbauen und veröffentlichen. Rechnen Sie mit 20 bis 40 Stunden Arbeit.

Was kostet eine Website für Anfänger?

Mit Baukasten und eigener Domain etwa 100 bis 300 Euro im ersten Jahr. Dazu kommt Ihre eigene Zeit von 20 bis 40 Stunden.

Welcher Baukasten ist für Anfänger geeignet?

Wix, Jimdo und Squarespace sind ohne Vorkenntnisse bedienbar. Für eine einzelne Seite reicht ein Einseiten-Baukasten wie Carrd. WordPress bietet mehr Möglichkeiten, verlangt aber eigene Updates.

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